Der Gedanke, die Zukunft in die eigene Hand nehmen zu wollen, den Teufelskreis der ständigen Ungewissheit zu durchbrechen, bewegte die gelernte Zahntechnikerin Sandra Hinrichsen umzudenken. Die Selbstständigkeit war der Weg nach vorne.
Grundlegende Voraussetzungen wie handwerkliches Geschick, Geduld und das Gespür für das Detail brachte sie als Zahntechnikerin mit. Das spezielle Know-How erlernte sie in einer Zusatzausbildung in einer Porzellanreparatur-Werkstatt.
Seit Oktober 2008 ist Sandra Hinrichsen selbständig und macht ihre Kunden glücklich, indem sie Erbstücke, nicht zu ersetzende Geschirrteile, Figuren oder auch die Abdeckung eines Keramikspülkastens derart bearbeitet, dass diese wieder für ihren ursprünglichen Bedarf genutzt werden können.
Fundiertes Basiswissen für ihre Selbstständigkeit erlangte sie im Projekt Startbahn-Existenzgründung in der Orientierungswoche der AGS in Itzehoe sowie im Praxis-Camp in Wedel. Neben steuerlichen Aspekten und Antworten auf rechtliche Fragen erhielt Frau Hinrichsen in dieser Zeit einen roten Faden für ihren Gründungsweg. Umfangreiche Hilfestellung hat sie durch den Gründungsberater Josef Juncker erhalten, der sie mit kritisch-konstruktiven Fragen und Anmerkungen begleitet hat. Ganz besonders geholfen haben ihr während der Zeit auch die Gespräche und Kontakte zu den anderen Teilnehmern. Durch den Austausch mit anderen konnte sie ihre eigene Idee immer weiter festigen und nach außen präsentieren.
Sandra Hinrichsen arbeitet aktiv im Unternehmer-Netzwerk www.wir-dienstleister.de, auch um ihre guten Erfahrungen aus dem Seminar weitergeben zu können:
„Hier habe ich die Chance mich auf Treffen mit Existenzgründern und inzwischen erfahreneren Unternehmern auszutauschen.“
Mehrfach im Jahr stellt der Porzellan-Doktor Sandra Hinrichsen auf Ausstellungen in schönen und repräsentativen Ambiente verschiedener Herrenhäuser und Gutshöfe aus und zeigt Beispiele ihrer Arbeit. „Gerade durch das Präsentieren vor Ort und dem direkten Gespräch sind bereits viele Besucher zu Kunden geworden. Und auch einige gräfliche Familien vertrauen mir ihre guten und liebgewonnenen Stücke an. Somit zählt bereits „blaues Blut“ zu meinem Kundenkreis“, berichtet der Porzellan-Doktor nicht ohne Stolz.
„Ganz besonders an meiner Arbeit gefällt mir, dass jedes Stück eine neue Herausforderung bedeutet und die individuelle Geschichte, die für jeden Kunden dahinter steckt, nach Abschluss meiner Arbeit weiterleben kann. Die Kunden sind in der Regel sehr dankbar dafür“, so Sandra Hinrichsen.
Sandra Hinrichsen
Lindenstr. 71 - 73
25524 Itzehoe
04821 - 408 15 25
Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein